Das UTM-System

UTM bedeutet: Universale Transversale Mercatorabbildung

Die UTM-Abbilduung ist eine winkeltreue, querachsige Schnittzylinderprojektion auf der Grundlage des Bezugsellipsoids GRS 80.
Satellitengestützte Vermessungen finden in einem globalen, dreidimensionalen, geozentrischen Bezugssystem statt. Als Bezugssystem des GPS (Global Positioning System) dient das World Geodetic System 1984 (WGS 84) mit dem geozentrisch gelagerten WGS 84 -Ellipsoid. Grundlage der Ermittlung von dreidimensionalen Koordinaten im europäischen Raum ist das geodätische Bezugssystem des European Terrestrial Reference System (ETRS89), das auf dem GRS 80-Ellipsoid (Geodetic Reference System 1980).

 

Charakterisierung des UTM- Systems:

  • Das UTM-Koordinatensystem ist ein rechtwinklig ebenes Koordinatensystem auf der Grundlage der Universalen Transversalen Mercatoraprojektion.
  • Die Erdoberfläche zwischen 80° südlicher und 84° nördlicher Breite wird in 60 Meridianzonen von 6° Ost-West-Ausdehnung aufgeteilt und zonenweise in der Ebene abgebildet.
  • Für jeden Meridianstreifen wird ein eigener Schnittzylinder verwendet. Zur Verebnung lässt sich der Zylindermantel dann „entrollen“.
  • Die Meridianzonen werden, beginnend bei 180° östlicher Länge, in östlicher Richtung von 1-60 durchnummeriert.
  • Für die Polkappem wird das Universal – Polar Stereographic – Referenzsystem (UPSREF) angewendet.
  • Jeder der 6° Meridianzonen des UTM-Koordinatensystems wird durch Breitenkreise in Abständen von 8° in 20 8°-Breitenbänder aufgeteilt, wodurch Zonenfelder von 6°x8° Ausdehnung entstehen.
  • Die 20 Breitenfelder werden von Süden (80°) nach Norden (84°) mit Buchstaben von C bis X (ohne I und O) bezeichnet. (AB, YZ stehen für die Polkappen)
  • In der ebenen Abbildung der Karte werden die zweidimensionalen, rechtwinkligen Koordinaten mit Ostwerten (Rechtswert) (E (Eastwert)) und Nordwerten (Hochwert) (N (North)) angegeben.
  • Im rechtwinkligen UTM Koordinatensystem entspricht die Abbildung des jeweiligen Mittelmeridians der Abszissenachse. Um negative Werte zu vermeiden erhält jede Abszissenachse den Ostwert 500.000m.
    Ostwerte westlich des Mittelmeridians sind kleiner als E 500.000m, die Werte östlich sind größer als E 500.000m.
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