Das Gradnetz der Erde

Längenkreise und Breitenkreise der Erdkugel

Ein Koordinatensystem ist nötig, um die geographische Lage eines beliebigen Punktes auf der Erde zu bestimmen.
Das Koordinatensystem der Erde gliedert sich in Breitenkreise, Längenkreise und geographische Koordinaten.

  • Breitenkreise, Pole, Äquator
    Nord- und Südpol sind gedachte Durchstoßpunkte auf der Umdrehungsachse der Erde. Zwischen den beiden Polen liegen in parallelen gleich bleibenden Abständen die Breitenkreise, auch Parallelkreise genannt. Diese sind, abhängig vom Radius, unterschiedlich groß. Breitenkreise werden auch Kleinkreise genannt, da sie von den Polen bis hin zum Äquator wachsen. Der Äquator dagegen ist ein Großkreis, mit dem Erdradius, und teilt die Erde in Nord- und Südhalbkugel. Die Zählung der Breitenkreise erfolgt vom Äquator mit 0° bis zu den beiden Polen mit 90°. Zusätzlich erfolgt die Angabe nördliche bzw. südliche Breite.

 

 

  • Längenkreise
    Längenkreise sind Großkreise, da sie über die Pole verlaufen und dementsprechend auch gleich groß sind.
    Längen- und Breitenkreise schneiden sich auf der Erdkugel rechtwinklig.
    Ein halber Längenkreis, als Linie von Pol zu Pol, wird als Meridian bezeichnet.
    1884 wurde der Meridian der ehemaligen Sternwarte von London in Greenwich als Ausgangsmeridian für die Zählung angenommen.
    Die Zählung erfolgt mit jeweils 180° in östlicher bzw. westlicher Richtung.
    Deshalb erhalten die angegebenen Gradzahlen noch den Zusatz westliche oder östliche Länge.

 

 

  • Geographische Koordinaten
    Die geographischen Koordinaten sind unterteilt in die geographische Breite, und in die geographische Länge.Die geographische Breite:
    Ist der Winkel zwischen der Senkrechten eines Punktes zum Erdmittelpunkt und der Äquatorebene.
    Die geographische Länge:
    Ist der Winkel zwischen der Ebene des Nullmeridians und der Ebene des Meridians eines Punktes.
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